| Ablauf einer Sitzung ______________________________________________________
• Die Umgebung
Eine Klangmassage ist vor allem eines: friedlich. Von daher lege ich Wert auf eine absolut ruhige Umgebung. Ziel ist es, Ihnen als Klientin / Klient durch eine ansprechende Umgebung dabei zu helfen, sich wohl und sicher zu fühlen und Vertrauen zu fassen. Störende Einflüsse wie klingelnde Telefone, summende Computer, neugierige Blicke oder gar im Hintergrund laufende Radios haben bei unserer Klangmassage nichts verloren.

• Vorgespräch
Am Beginn einer Sitzung steht ein kurzes Orientierungsgespräch, auf Wunsch gern bei einer Tasse Tee. Hier werden Ihre Erwartungen, Gefühle und Wünsche sowie Ihre körperliche und seelische Verfassung besprochen. Gibt es Probleme, Beschwerden, Schmerzen? Anschließend erfolgt die gemeinsame Auswahl der Klangschalen für die Sitzung. So wird sicher gestellt, dass genau die Schalen zum Einsatz kommen, die Ihnen gefallen. Gern dürfen Sie sich auch einen passenden Duft für die Sitzung wählen. 
• Die Klangschalenmassage (Beispiel)
Bei der Klangschalenmassage liegt der Klient auf einer Massageliege. in Bauch- oder Rückenlage. Auf dem Rücken werden Klangschalen als angenehmer empfunden und können dort auch Rückenbeschwerden lindern, an denen große Teile der Bevölkerung leiden. Ein weiterer Vorteil der Bauchlage ist die Möglichkeit, die Fußreflexzonen zu bespielen, über die man so den ganzen Körper erreicht. Grundsätzlich aber bestimmen Sie, wie Sie liegen möchten.
Oft beginnt eine Sitzung mit der Aura-Massage oder Klangdusche. Diese kann stehend, sitzend oder liegend durchgeführt werden. Dabei wird eine Schale angeschlagen und in gebührendem Abstand in langsam kreisenden Bewegungen durch die Aura geführt. Sie werden hier auf sanfte Weise mit den Schwingungen einer Klangschale vertraut gemacht und beginnen bereits langsam zu entspannen.
Dann wird diese oder eine andere Klangschale auf den Körper (z.B. die Fußsohlen) gesetzt und angeschlagen. Diese schwingende Schale wandert dann in langsamen und gleichmäßigen Bewegungen über den unteren Körper und findet ihren Platz, z.B. auf den Waden, Fersen oder Knien.
Nach und nach werden nun auch die anderen Schalen eingesetzt und auf oder neben dem Körper abgesetzt. Sie hören dabei nie auf zu schwingen. Der Klangfluss bleibt über die gesamte Dauer der Sitzung erhalten.
Stößt man während einer Klangmassage auf Stellen, wo der Klang sich verändert, wird diese Stelle und die sie umgebende Region gezielt bespielt. Oft stellt sich schon nach kurzer Zeit eine deutliche Verbesserung des Klangs ein. Die Schalen schwingen wieder freier, die Blockade wurde gelöst. Die oft mehrere Kilogramm schweren Schalen wandern dabei immer ganz sanft und gleichmäßig.
Haben alle Schalen ihren endgültigen Platz gefunden, lässt die schöne Gleichmäßigkeit von Rhythmus und Fluss Sie schon in kurzer Zeit tief entspannen.
Ist am Ende der Sitzung die letzte Schale verklungen, kann der Klient noch einige Minuten ruhen und wird dann erweckt.
Es gibt natürlich auch andere Wege und Vorgehensweisen. So kann man mit singenden Schalen (entsteht durch Anreiben) oder anderen Techniken und Schwerpunkten arbeiten, aber auch andere Instrumente einbinden. Nie wird eine Klangmassage der anderen gleichen.
• Nachbereitung
Nach dem Ende der Klangmassage und dem Erwecken des Klienten bietet sich ein kurzes Nachgespräch an. Für die Klienten ist es häufig wichtig, über ihre Erlebnisse und Empfindungen während einer Klangmassage zu sprechen. Das Gespräch mit ihnen stellt somit eine wichtige Feedback-Quelle für den Klangmasseur dar. Was war besonders angenehm und wohltuend? Was vielleicht weniger? Und wo hat der Klient das besonders intensiv empfunden? Auch die Beobachtungen und Wahrnehmungen des Klangmasseurs werden hier reflektiert. Zum Beispiel, wenn im Bereich des Lendenwirbels eine Blockade wahrgenommen oder der Klang einer Schale an einer Stelle als besonders schön empfunden wurde. 
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